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Vorbereitung

Besonderheiten der Prüfungsvorbereitung für Kleingewerbetreibende

Erfahren Sie, welche Besonderheiten bei der Prüfungsvorbereitung für Kleingewerbetreibende zu beachten sind.

Veröffentlicht: 31.01.2024 Lesezeit: 12 Min.
Besonderheiten der Prüfungsvorbereitung für Kleingewerbetreibende

Kleingewerbetreibende haben bei Steuerprüfungen besondere Herausforderungen. Oft fehlt die professionelle Buchführung, die Dokumentation ist weniger umfangreich, und die Ressourcen für die Vorbereitung sind begrenzt. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie sich als Kleingewerbetreibender optimal auf eine Prüfung vorbereiten.

Besonderheiten von Kleingewerben

Kleingewerbetreibende haben oft keine vollständige doppelte Buchführung, sondern führen nur eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Die Dokumentation ist weniger umfangreich, und es gibt oft keine professionelle Unterstützung durch einen Steuerberater.

1. Vereinfachte Buchführung

Als Kleingewerbetreibender führen Sie in der Regel eine EÜR statt einer Bilanz.

EÜR verstehen

Verstehen Sie, wie Ihre EÜR funktioniert. Welche Einnahmen und Ausgaben werden erfasst? Wie werden sie dokumentiert? Ein gutes Verständnis hilft bei der Vorbereitung.

Vollständigkeit prüfen

Prüfen Sie, ob alle Einnahmen und Ausgaben erfasst sind. Bei Kleingewerben werden oft kleine Beträge vergessen oder nicht dokumentiert. Sammeln Sie alle Belege.

Kleingewerbetreibende haben bei Steuerprüfungen besondere Herausforderungen. Oft fehlt die professionelle Buchführung, die Dokumentation ist weniger umfangreich, und die Ressourcen für die Vorbereitung sind begrenzt. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie sich als Kleingewerbetreibender optimal auf eine Prüfung vorbereiten.

Besonderheiten von Kleingewerben

Kleingewerbetreibende haben oft keine vollständige doppelte Buchführung, sondern führen nur eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Die Dokumentation ist weniger umfangreich, und es gibt oft keine professionelle Unterstützung durch einen Steuerberater.

1. Vereinfachte Buchführung

Als Kleingewerbetreibender führen Sie in der Regel eine EÜR statt einer Bilanz.

EÜR verstehen

Verstehen Sie, wie Ihre EÜR funktioniert. Welche Einnahmen und Ausgaben werden erfasst? Wie werden sie dokumentiert? Ein gutes Verständnis hilft bei der Vorbereitung.

Vollständigkeit prüfen

Prüfen Sie, ob alle Einnahmen und Ausgaben erfasst sind. Bei Kleingewerben werden oft kleine Beträge vergessen oder nicht dokumentiert. Sammeln Sie alle Belege.

Kassenbuch führen

Führen Sie ein Kassenbuch, das alle Einnahmen und Ausgaben chronologisch erfasst. Dies erleichtert die Prüfung erheblich.

2. Belegsammlung

Bei Kleingewerben ist die Belegsammlung oft weniger systematisch.

Alle Belege sammeln

Sammeln Sie alle Belege, auch kleine. Bei Kleingewerben werden oft kleine Beträge nicht belegt, aber auch diese können wichtig sein.

Alternative Nachweise

Wenn Belege fehlen, suchen Sie nach alternativen Nachweisen: Kontoauszüge, E-Mails, Notizen. Auch einfache Nachweise können ausreichen.

Systematisieren

Systematisieren Sie Ihre Belege. Auch wenn Sie keine professionelle Buchführung haben, sollten Belege organisiert sein.

3. Besondere Ausgaben

Kleingewerbetreibende haben oft besondere Ausgaben, die belegt werden müssen.

Homeoffice

Wenn Sie von zu Hause arbeiten, können Sie Homeoffice-Kosten absetzen. Dokumentieren Sie die Nutzung und berechnen Sie die Kosten korrekt.

Privatanteile

Viele Ausgaben haben Privatanteile: Auto, Telefon, Internet. Trennen Sie betriebliche und private Anteile klar.

Kleinbeträge

Bei Kleinbeträgen unter 150 Euro sind die Anforderungen an Belege weniger streng. Nutzen Sie dies, aber dokumentieren Sie trotzdem.

4. Vereinfachte Organisation

Als Kleingewerbetreibender haben Sie oft weniger Ressourcen für die Organisation.

Einfache Systeme

Nutzen Sie einfache Systeme: Ordner, Excel-Tabellen, einfache Software. Sie müssen nicht komplex sein, aber sie sollten funktionieren.

Regelmäßige Pflege

Pflegen Sie Ihre Systeme regelmäßig. Einmal im Monat sollten Sie Ihre Belege sortieren und Ihre EÜR aktualisieren.

Hilfe holen

Holen Sie sich bei Bedarf Hilfe: Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein, Online-Tools. Sie müssen nicht alles alleine machen.

5. Vorbereitung auf die Prüfung

Bei der Vorbereitung sollten Sie Ihre besondere Situation berücksichtigen.

Realistisch bleiben

Seien Sie realistisch. Sie haben keine professionelle Buchführung, und das ist in Ordnung. Der Prüfer wird dies berücksichtigen.

Transparent sein

Seien Sie transparent. Erklären Sie, wie Sie Ihre Buchführung führen, warum manches vielleicht nicht perfekt ist. Transparenz schafft Verständnis.

Kooperativ sein

Seien Sie kooperativ. Der Prüfer wird Ihnen helfen, wenn Sie kooperativ sind. Zeigen Sie, dass Sie sich Mühe geben.

Fazit

Als Kleingewerbetreibender haben Sie besondere Herausforderungen, aber auch besondere Möglichkeiten. Nutzen Sie vereinfachte Systeme, seien Sie transparent und kooperativ. Mit guter Vorbereitung können Sie auch als Kleingewerbetreibender eine erfolgreiche Prüfung bestehen.

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